Die Vielseitigkeitreiterei; Military

Marius Marro1782 Formangueires
Eidgenössisch diplomierter Reitlehrer           Tel 026 475 23 88   Natel 079 621 79 89

Dienstleistungen Inhalt Die Vielseitigkeits Fragen/Kommentare


 

Schon seit langern bringen die schweizerischen Spring und Dressurreiter aus Teilnahmen an grossen internationalen Championaten (OS -EM - WM) Spitzenplätze und Medaillen mit  nach Hause  

 Dies Ist im Concours Complet leider nicht der Fall, und die Schweiz konnte sich erst wieder in den letzten Jahren mit Equipen an internationalen Meisterschaften präsentieren. Allerdings auch mit etlichen Erfolgen (OS- ,EM- und  WM - Qualifikationen)

 Es braucht eben sehr viel Arbeit, Zeitaufwand und Geld, um diesen Sport zu betreiben, der aber eigentlich dem Pferd als Gelände - und Lauftier am gerechtesten wird. Drei bis vier Jahre seriöse Ausbildung sind notwendig , um an internationalen Meisterschaften mitreiten zu können. Des weiteren kann man im Jahr höchstens an 2 grossen Events teilnehmen.
Diese grosse Passion, verbunden mit viel Geduld , Arbeit und Ausdauer, und natürlich dank den hervorragenden Qualitäten seines Pferdes Gai-Jeannot (  das er selber von A-Z ausgebildet hat), war es für Marius Marro möglich, an folgenden Championaten erfolgreich teilzunehmen:

  • EM 95  in Rom   5. Platz für Equipe

  • OS 96 in Atlanta 11. Platz für Equipe

  • EM 97 im Burghley 5. Platz für Equipe

  • WM 98 in Rom  

  • Klassierungen und Siege an vielen nationalen und internationalen Veranstaltungen zwischen 93-00

 

Foto Steeple (Saumur)
Auch noch heute, mit bereits 20 Jahren, hat dieses Ausnahmepferd seine Qualitäten und seine Form bestens erhalten.
Als Lehrpferd für seine Tochter Lauriane Marro  führte er diese an die Junioren- Europameisterschaften in 2000, 2001 und 2002, und zum Junioren- Schweizermeistertitel 2000. Ein deutliches Zeichen dafür, dass ein Pferd diesen anspruchsvollen Sport auch im hohen Alter noch ausüben kann, ohne Schaden an seinen physischen oder psychischen Fähigkeiten genommen zu haben

 


Die Vielseitigkeitsprüfung beinhaltet alle drei olympischen Pferdesportdisziplinen, die aber mit ein und demselben Pferd, an drei aufeinander folgenden Tagen  absolviert werden müssen. Während der ganzen Prüfung befindet sich das Pferd unter veterinär-medizinischer Kontrolle. Die Gesundheit des Pferdes steht an oberster Stelle. Ist diese gefährdet, wird es sofort aus dem Wettkampf zurückgezogen.

Foto Dressur (Rome)

 


1. Tag   Dressur

Die Vorführung eines Programms der Stufe M ( mit Traversalen, Schulterherein und fliegenden Galoppwechseln ) soll den Gehorsam, die Durchlässigkeit, die Eleganz und die Ausstrahlung des Pferdes zum Ausdruck bringen


 


 

2. Tag: das Kernstück der Military, der Geländetag, aufgeteilt in vier aufeinander folgende Phasen

Phase A  Einlaufen: -6 km im Trab, 220 m/min

Phase B  Steeple:   2,5 km im Renngalopp mit 8 Rennbahnhindernissen, 690 m/min

Phase C  Erholung: -8 km im Trab, 220 m/min

Phase D  cross-country : -7,5 km mit 30 imposanten Geländehindernissen bis 1,20 m Höhe, Tempo 570 m/min. 

Diese Teilprüfung erfordert von Pferd und Reiter viel Ausdauer, Vertrauen, Mut und Geschicklichkeit


 

Foto Gelände( Saumur)
Foto Springen (Rome)

3. Tag: Springparcours der Klasse M (bis 1,30 m )

    Das Pferd soll zeigen, dass es sich von den Strapazen des Vortages gut erholt hat und in guter Verfassung und Top-Kondition ist.


Das Endresultat setzt sich zusammen aus den Strafpunkten der Dressur und den eventuell dazugekommenen Fehlern und Vorkommnissen  während des Geländes und des Springens (Verweigerungen, Zeitüberschreitungen, Stürze und Stangenfehler )


Vor Nach