| Vergessen? Verdrängen? Erinnern! |
01.02.2005 |
| Hallo Freunde! Mit der neuen Veranstalltungsreihe "Vergessen? Verdrängen? Erinnern!" die wir für das 2005 geplannt haben startet hoffentlich auch in der nächsten Zeit eine neue und hoffentlich viel, viel besser Version unserer Homepage. Bis dahin müsst ihr leider mit der hässlichen und alten Version vorlieb nehmen. Trotzdem findet ihr hier die wichtigsten Infos zur "Vergessen? Verdrängen? Erinnern!"-Veranstaltungsreihe in dem ihr auf den gleichnamigen Link in der Navigationsleiste klickt! Bis dann, der Antifa-UNIted Webmaster |
|
| 0 Kommentare |
|
| Demonstration gegen NPD-Zentrum in Altena! |
21.10.2004 |
| NPD-Zentrum dicht machen! Bislang völlig ungestört kann die extrem rechte NPD in einem unscheinbaren Firmengebäude in Altena-Evingsen, einer kleinen Stadt im sauerländischen Nordrhein Westfalen (NRW), ihrem menschen-verachtenden Treiben nachgehen. Hier nämlich unterhält der NPD-Kreisverband Märkischer Kreis angemietete Räume, in denen regelmäßige Treffen sowie Feiern, Parteitage und Schulungen stattfinden. Antifaschistische Gruppen aus NRW wollen diesem Treiben jetzt ein Ende bereiten. Als Startschuss einer antifaschistischen Offensive gegen das "NPD-Zentrum" findet am 30. Oktober 2004 eine Demonstration in Altena statt. Antifaschistische Gruppen aus NRW rufen alle Menschen, die der extremen Rechten auch im Märkischen Kreis etwas entgegensetzen sowie Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus jedweder Form entgegentreten wollen, dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen. Die NPD Die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) ist die älteste noch existierende Partei der extremen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland. Im September 2004 verbuchte sie bei den Landtagswahlen in Sachsen einen enormen Stimmenzuwachs und zog mit über neun Prozent in den Landtag ein. Von einem derartigen Erfolg war die Partei bei den nordrhein-westfälischen Kommunal-wahlen vor wenigen Wochen zwar noch weit entfernt, doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart, dass auch im Westen keinesfalls Entwarnung gegeben werden kann. Immerhin erzielte die NPD bei den Wahlen acht Stadtrats-, vier Kreistags- und drei Bezirksvertretungsmandate. Hinzu kommen die Stimmen für konkurrierende extrem rechte Parteien. Doch die NPD hat sich nicht nur dem „Kampf um die Parlamente“ verschrieben. Schon seit Jahren legt sie recht erfolgreich ihren Aktionsschwerpunkt auf den „Kampf um die Straße“. Auch in NRW gehören seit einigen Jahren neo-nazistische Aufmärsche, etliche hiervon von der NPD organisiert, zum Alltag, ebenso wie RechtsRock-Konzerte und andere organisierte Erlebniswelten, durch die sich zahlreiche Jugendliche angesprochen fühlen. Die NPD im MK Der Kreisverband der NPD im Märkischen Kreis (MK) gilt als einer der aktivsten in NRW. Der Landesvorsitzende der Partei, der Lüdenscheider Stephan Haase, war einst Stützpunktleiter Lüdenscheid" und ebenso wie ein weiterer Lüdenscheider NPD-Funktionär, Axel Schoppmann, Aktivist der 1992 verbotenen militanten Neonazi-Partei "Nationalistische Front" (NF). Haase gehörte später zu den Leitern des Lüdenscheider "Donner Versandes", damals der bundesweit größte Versand für Neonazi-Devotionalien. Bei den Kommunalwahlen kandidierte er auf Platz 2 der Lüdenscheider "Republikaner"-Liste für den Stadtrat, verfehlte aber den Einzug ins Stadtparlament. Im Gegensatz zu seinem Stellvertreter im NPD-Landesvorstand Timo Pradel aus Iserlohn-Letmathe, der über die kreisweite NPD-Liste in den Kreistag des Märkischen Kreises gewählt wurde. Hier verfehlte die NPD und damit einmal mehr auch Haase als Zweitplatzierter mit 1,9 % nur knapp ein weiteres Mandat. Auch mehrere NPDler/innen aus Altena waren unter den Kommunalwahl-Kandidat/innen zu finden, unter ihnen auch Daniel Mattka, der seit diversen Jahren auf kaum einem landes- und bundesweiten Neonazi-Aufmarsch fehlt. So auch zuletzt am 21. August 2004, als im bayrischen Wunsiedel mehrere tausend Neonazis zu Ehren des 1987 verstorbenen Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess auf- marschierten. Auch Haase und Schoppmann suchten und fanden den Weg zu dieser den Nationalsozialismus offen verherrlichenden Demonstration. Das NPD Zentrum in Altena Pradel und Haase mischen ebenso wie der NPD-Kandidat für das Landratsamt des MK, Hagen Prehl aus Schalksmühle, auch federführend bei der NPD-Vorfeldorganisation "Deutsches Kulturwerk"(DKW) mit, das u.a. im Märkischen Kreis, Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen bereits zahlreiche Veranstaltungen mit hochkarätigen Referenten aus der extremen Rechten des DKW organisiert hat und ebenso wie die NPD keinerlei Berührungsängste zu militanten Neonazis hat. Derartige Veranstaltungen dienen angeblich der "Kulturpflege", stellen tatsächlich aber ein wichtige Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Flügeln der extremen Rechten dar, schaffen Möglichkeiten für eine Strategie-diskussion, Absprachen und für die Schulung von Nachwuchs. Eben diese Nachwuchs-förderung und Stabilisierung der noch recht dünnen Kaderdecke scheint der NPD im MK, aber auch dem Landesverband der NPD und der NPD-Jugendorganisation "Junge National-demokraten" sehr wichtig zu sein. Wie praktisch, dass es in der hiesigen Region, geeignete Räumlichkeiten gibt, um derartige Schulungen durchführen zu können. Eines dieser "NPD-Zentren" befindet sich in Altena-Evingsen, in einen unscheinbaren Firmengebäude in der Springerstrasse 23. Dort finden auch regelmäßig "Kameradschaftsabende" und weitere Veranstaltungen statt. Bislang völlig ungestört können hier Aktionen geplant, der Nachwuchs ideologisch gefestigt und kräftig gefeiert werden. Ansprechbares Potential, insbesondere Jugendliche im MK, gibt es reichlich... Was tun?! Beim genauen Hinsehen zeigt sich, dass die von der extremen Rechten ausgehende Gefahr wächst. Auch auf die Proteste gegen Hartz IV, z.B. in Lüdenscheid, versuchten Neonazis mit nationalistischen und rassistischen Tönen einzuwirken. Haase, Pradel, Schoppmann, Prehl und ihre Anhängerschaft stellen eine direkte Bedrohung für alle dar, die nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passen. Sich von Seiten des Staates jedoch die Lösung des Problems zu erhoffen, zum Beispiel durch den Ruf nach mehr Polizei und Verboten, ist der falsche Weg. Das Verbotsverfahren, das die Bundesregierung gegen die NPD eingeleitet hatte, scheiterte u.a. daran, dass diverse NPD-Funktionäre auf der Gehalts-liste der Verfassungsschutzämter standen, in NRW zeitweise sogar die gesamte Spitze des NPD-Landesvorstandes. Einmal ganz abgesehen davon, dass der Ruf nach einem autoritären bzw. noch autoritäreren Staat schon immer den Falschen in die Hände gespielt hat und noch nie emanzipatorische Ansätze gefördert und zu einer Demokratisierung beigetragen hat. Ein Blick auf die Entwicklung des Neonazismus und die heutige Dynamik und Flexibilität der neonazistischen Szene zeigt zudem, dass Neonazis gelernt haben, mit Repression, z.B. Verboten ihrer Organisation umzugehen bzw. Strukturen geschaffen haben, die wesentlich weniger anfällig für staatliche Repression sind. Alles muss man selber machen! Antifaschistisches Engagement muss also getreu dem Motto „Alles muss man selber machen“ von uns allen kommen! Neonazis machen sich nur da breit, wo es keine Gegenwehr gibt, wo sie ungestört wirken können und niemand den Mund aufmacht. Zeigt mit uns gemeinsam, dass in Altena und im gesamten Märkischen Kreis kein Platz für die extreme Rechte und ihre Inhalte ist! Informiert NachbarInnen, FreundInnen und Bekannte über das NPD-Zentrum in Altena. Fordert mit uns die Schließung des NPD-Zentrums! Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen! Weg mit dem NPD-Zentrum in Altena! Keinen Fußbreit den Faschisten! Kommt zur Demonstration gegen das NPD-Zentrum in Altena! Samstag, 30. Oktober, 12.00 Uhr, Schulhof Burg-Gymnasium, Bismarckstraße/Gerichtsstraße, Altena Antifaschistische Gruppen aus NRW Infotelefon: 0162 / 5715193 (ab 17.00 Uhr) email: dicht-machen@web.de |
|
| 0 Kommentare |
|
| Kein Castortransport nach Ahaus! |
19.09.2004 |
| Für den sofortigen Atomausstieg! Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft! Aufruf zur Demonstration am 25.09. in Kamen Im November 2003 wurde bekannt, dass die sächsische Landesregierung und das Bundesumweltministerium 18 Castor-Behälter mit 951 abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen aus Dresden-Rossendorf in das 600km entfernte Zwischenlager Ahaus im Münsterland bringen möchte. Die Atomtransporte sollen über die Autobahn rollen. Eine der möglichen Routen führt über das Kamener Kreuz. Der Transporttermin wurde schon mehrmals verschoben. Es ist wahrscheinlich, dass die Transporte nach den Kommunalwahlen am 26. September fahren werden. Die verwendeten Castorbehälter vom Typ MTR-2 machen nicht nur einen Straßentransport erforderlich, sondern benötigen aufgrund ihrer Instabilität auch Spezial-Stoßdämpfer. Da es wenige dieser Art gibt, könnten bis zu 18 Transporte über die Autobahn rollen. Atomtransporte bedeuteten eine nicht einschätzbare Gefahr für Menschen und Umwelt, gerade auf der Autobahn. Dieser Atomtransport ist nicht nur aufwendig und gefährlich, sondern auch komplett unnütz: der Atommüll lagert in Ahaus nicht sicherer als in Dresden-Rossendorf. Beide Hallen sind fast baugleich. Der Austritt der radioaktiven Strahlung wird nur durch die Castorbehälter verhindert. Für jede Reparatur müssen die Castorbehälter zurück nach Rossendorf transportiert werden. Deshalb sprechen sich auch die Dresdener Anti-Atom-Initiaven gegen den Transport aus und kündigen an, seine Abfahrt schon in Dresden zu verhindern. Der heute produzierte Atommüll wird noch Zehntausende Jahren radioaktiv strahlen und eine große Gefahr darstellen. Es gibt weltweit kein einziges Endlager, in dem der Müll sicher verwahrt werden kann. Dennoch wird weiterhin Atommüll in den Atomkraftwerken produziert und die gewonnene Energie als sauber und billig propagiert. Billig ist sie aber nur deshalb, weil die Betreiber sich nicht um die Probleme der Entsorgung kümmern müssen. Der einzige Weg, die gefährlichen und inakzeptablen Atommülltransporte zu beenden und keinen weiteren Atommüll mehr zu produzieren, ist der sofortige Ausstieg aus der Atomenergie. Doch dieser ist zur Zeit nicht in Sicht. Der von der rot-grünen Regierung beschlossene „Ausstieg“ aus der Atomenergie innerhalb von dreißig Jahren, ist vielmehr eine Garantie für weitere 30 Jahre Fortbestehen der Kernenergie. 30 Jahre in denen Tausenden Tonnen radioaktiver Abfall anfallen werden und die Menschen der Gefahr eines Atomunfalls ausgesetzt sind. Derweil wird sogar über eine Aufkündigung des „Ausstiegs“ diskutiert. Weltweit ist die Atomenergie wieder auf dem Vormarsch. Auch in Europa sollen neue Atomanlagen gebaut werden. In Deutschland soll u.a. die Urananreichungsanlage in Gronau ausgebaut werden. Wir hingegen fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Alternativen, die den heutigen Energiebedarf vollkommen decken könnten, gibt es schließlich genügend. Windenergie und vor allem Solarenergie sind nur einige der vielen Möglichkeiten, umweltschonend Energie zu gewinnen. Doch solange die AKW-Betreiber nicht für die Entsorgung und die Sicherung der Castortransporte aufkommen müssen, bleibt die Kernenergie ein lukratives Geschäft mit dem für die Betreiber mehr Gewinn zu erwirtschaften ist, als mit erneuerbaren Energien. Die Verseuchung der Umwelt und die Gefährdung von Millionen von Menschen werden den kapitalistischen Interessen der Betreiberfirmen untergeordnet. Doch wir sind nicht bereit, dass andere über unser Leben bestimmen und gegen unseren Willen herrschen. Die Atomenergie ist nur einer von vielen Punkten an denen die Logik des Kapitalismus sich über alle anderen Gründe hinwegsetzt. Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der sich kapitalistische Verwertungsinteressen über die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen hinwegsetzen. Wir wollen unser Leben selbst in die Hand nehmen und gemeinsam in einer herrschaftsfreien Gesellschaft leben. Wir rufen deshalb alle Menschen dazu auf gegen den drohenden Castortransport und für den sofortigen Atomausstieg zu demonstrieren! Machen wir deutlich, dass wir nicht bereit sind die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung von Millionen von Menschenleben weiter hinzunehmen! Kommt deshalb alle am 25. September nach Kamen. Veranstalten wir gemeinsam eine entschlossene und phantasievolle Auftaktdemonstration für die kommende Transportphase, die in der darauf folgenden Woche beginnt. Der Transporttermin wurde auch aufgrund des Anti-Atom-Widerstands Anfang des Jahres verschoben. Es besteht die Chance durch unseren entschiedenen Protest die Transporte noch im Vorfeld zu verhindern. Setzten wir ein deutliches Zeichen, dass wir nicht tatenlos zuschauen werden - auch nicht wenn der Castor rollt! Es rufen auf und unterstützen: Anti-Atom Initiative Kamen, WigA Münster, MegA Waltrop, BI "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Antifa Kamen, GAL Kamen 25.September 2004 | 12.00 Uhr | Alter Markt | Kamen www.nixfaehrtmehr.de |
|
| 0 Kommentare |
|
| Naziprovokation in Dortmund stoppen!! |
12.09.2004 |
| Am 13. September findet das nächste Dortmunder Antifa-Gespräch im Z, dem Zentrum für Politik und Kultur in der Oesterholzstraße, statt. Die aktuelle Veranstaltung hat das Thema > "Oidoxie" - nicht nur ein Problem für Brechten < und wird die Kultband der Neonazis in ihren zu Teilen verbotenen Texten, Tonbeispielen und Videos behandeln. Gegen die Veranstaltung hat die Dortmunder Neonaziszene Kundgebung und Demonstration am Borsigplatz angemeldet, in unmittelbarer Nähe der Veranstaltung- Im Internet wird unverhüllt dazu aufgerufen, direkt an der Oesterholzstraße 27 aufzumarschieren. Das Motto heißt "Gegen linke Hetze" und bedroht ganz offen die Veranstaltung, die Veranstalter und den Veranstaltungsort. Keine Nazi-Kundgebung und Demonstration am Borsigplatz! Deshalb kommt um 17.00 Uhr zur Gegen-Kundgebung und schützt die Veranstaltung! |
|
| 0 Kommentare |
|
| Nazikundgebung in Dortmund |
02.06.2004 |
| Liebe AntifaschistInnen, Wir brauchen eure Unterstützung! Wie wir erfuhren haben Dortmunder Nazis unter dem Motto "Gegen linke Hetze und Intoleranz" eine Kundgebung für den 03.06.2004 um 19.00 Uhr angemeldet. (http://www.freier-widerst...nd/termine.html) Die Nazi Aktion richtet sich gegen die Veranstaltung: "Symbole, Codes und Lifestyle der extremen Rechten" Unter diesem Titel findet am Donnerstag, 03. Juni 2004, um 19.30 Uhr im KOBI (Kommunikatives Bildungswerk), Adlerstraße 83, 44137 Dortmund, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt. Veranstalter ist das Antifaschistische Aktionsbündniss "bye, bye " Der Referent Falco Schumann ist Mitarbeiter von "Argumente - Netzwerk antirassistischer Bildung", aus Berlin. Er wird die wesentlichen Codes und Symbole der neofaschistischen Szene erläutern und damit den "rechten Lifestyle" für Außenstehende transparenter machen. Desweiteren soll das weitere Vorgehen gegen den Nazi Laden "buy or die" diskutiert werden. Soweit bisher bekannt, soll der Nazi Aufmarsch in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort stattfinden. Absicht der Nazis ist es wohl, durch massive Präsens vom Besuch der Info-Veranstaltung abzuschrecken und eventuell aus der Kundgebung heraus die Informationsveranstaltung zu stören oder anzugreifen. Wir rufen alle auf: Kommt zur Veranstaltung! Kommt bereits um 18.45 Uhr! Setzen wir der Nazi Provokation eine gutbesuchte und gutgesicherte Veranstaltung entgegen! Keinen Fußbreit den Faschisten |
|
| 0 Kommentare |
|